Integrationssprint und Fortschritte im Projekt

Nach der offiziellen Eröffnung unseres Living Labs am 01.10.2021 ging es im Projekt fleißig weiter. Ende Oktober trafen sich alle Projektpartner erneut zu einem Integrationssprint, um alle Systeme auf Herz und Nieren zu testen und zu integrieren. Dabei konnten viele Arbeiten aus der Zeit um und mit Corona physisch vor Ort getestet werden. Gezielt wurden mehrere Anwenderszenarien durchgeführt. In unserem neuen Außengelände wurde das Szenario der Verschüttung vertieft, welches wir schon auf der Eröffnung einem breiten Publikum zeigen konnten. Ebenso ging es im Living Lab um die Erprobung eines Gefahrgutunfalls. Hier musste das Leck detektiert, die austretende Flüssigkeit mit einem Löschschaum bedeckt und die Leckage gestoppt werden. Bei unserem Partner Minimax Viking in Bad Oldesloe wurden beeindruckende Brandversuche im Brandhaus durchgeführt. Hier ging es um die generelle Funktionalität der Demonstratoren D3 und D4. D4 als autonomer Löschroboter, der mit eigenem Löschmittelvorrat autonom/selbstständig Entstehungsbrände in Industriegebäuden detektieren und lokalisieren kann und diese ohne menschliches Eingreifen autonom löscht/eindämmt. D3 als schlauchgebundener Löschroboter, der größere Brände in menschenfeindlicher/gefährlicher Umgebung teleoperiert unter Kontrolle bringt und löscht, ohne dass sich Menschen in den Gefahrenbereich begeben müssen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der zeitlichen Entwicklung eines Brandverlaufs im Hochregallager ohne und mit Unterstützung eines robotischen Löschsystems.

Nach intensiver Arbeit und Erprobung liefen alle Szenarien zur völligen Zufriedenheit aller Beteiligten. Die aktuellen Ergebnisse wurden in der ersten Novemberwoche dem Projektträger und dem Ministerium vorgestellt. Wir bleiben weiter am Ball, um das Thema Rettungsrobotik voranzutreiben, den Transfer in die Praxis zu forcieren und mit unserem einzigartigen Living Lab und unseren Partnern reale Tests zu ermöglichen.