Living Lab Logbuch

10.03.2021| Start der TV-Drehtage im DRZ : Am Mittwoch und Donnerstag waren Quarks, die WDR Lokalzeit aus Dortmund und das Feuerwehrmagazin zu Gast im Living Lab. Beim Dreh von Quarks lag der Fokus auf der Thematik von 5G im Rettungseinsatz. Hierfür hat die Dortmunder Feuerwehr zusammen mit der TU Dortmund den Einsatz der Drohnen und Roboter simuliert. Ausgangssituation war das Austreten von Chemikalien aus einem Gefahrstoffkanister. Das Team von Quarks hat die verschiedenen Teilschritte detailliert verfolgt und plant die Situation aus Sicht einer Feuerwehr-Einsatzkraft, die sich erstmalig mit Robotik im Einsatz beschäftigt, zu schildern. Nach Ankunft der Einsatzkräfte werden hierzu zunächst die Drohnen für die Lagebilderstellung ausgesandt, anschließend erfolgt eine Bestandsaufnahme im Inneren der Halle. Erst wenn die Situation von den Einsatzkräften begutachtet wurde und die notwendigen Schritte geplant wurden, wird der Demonstrator D2 (Telemax) mit dem Verschließen des Behälters beauftragt. Ausgestrahlt wird der Beitrag am 4. Mai 2021. Am zweiten Drehtag war zudem die WDR Lokalzeit aus Dortmund anwesend. Bei diesem Bericht ging es um die Darstellung des DRZ Living Labs und was mit dem Einsatz von Robotern im Rettungswesen schon möglich ist.
Für die Aufnahmen öffnete der Demonstrator D2 eine Tür oder fuhr durch die stark vernebelte DRZ-Challenge, welche ein Chemie-Labor simuliert. Die Ausstrahlung dieses Beitrages erfolgte bereits an dem darauffolgenden Freitag (12.03.2021 19:30).
16.02.2021| Letzten Monat, am 28.01.2021, wurde der erste DRZ Anwenderworkshop im Living Lab digital durchgeführt. Die Resonanz war überwältigend. Einige der Teilnehmermeinungen haben wir hier exemplarisch zusammengestellt. Die Planungen für weitere Veranstaltungen und Workshops laufen bereits. 
11.02.2021| Während des Fotoshootings werden die verschiedenen Möglichkeiten im und um das Living Lab demonstriert. Die so entstehenden Fotos werden zukünftig umfängliche Verwendung finden. Um die Vielseitigkeit des DRZ darzustellen wurden zu diesem Zweck sowohl der Rob LW als auch verschiedene Drohnen und Roboter, wie der D2, bereitgestellt. Vorherige Veranstaltungen wie der Lehrgang zum Kranführer haben sich hierbei schon als nützlich erwiesen, um beispielsweise den Demonstrator Telemax fachkundig auf den Arbeitsplatz zu verladen. Bei der Erarbeitung der Fotos wurde selbstverständlich auf die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen geachtet.
28.01.2020 | Nun ist das ‚Living Lab‘ des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrum auch offiziell eingeweiht – wenn auch nur virtuell. Rund 200 Gäste waren bei der virtuellen Einweihung unserer Testhalle dabei. In dem anschließenden fast vierstündigen Anwenderworkshop informierten Projektpartner aus Industrie und Wissenschaft über die verschiedenen boden- und luftgebundenen Robotersysteme. Das starke Interesse und die durchweg positiven Rückmeldungen haben gezeigt, wie groß und wichtig die Thematik der Rettungsrobotik ist. Dies wird daher auch nicht unsere letzte Veranstaltung in diesem Jahr gewesen sein, betonte der Vorstand des DRZ, Oskar von Stryk, „Wir planen weitere Workshops in dieser Form.“
25.01.2020 | Seit neustem gehört nun auch ein 3D-Drucker zur Ausstattung des DRZ. Der Ultimaker S5 beruht auf Kunststoffextrusion (Fused Layer Modeling). Dabei werden die gewünschten Bauteile schichtweise aufgebaut. Die Drucktemperatur beträgt 210°C und die Bauplatte (330 x 240 mm) erwärmt sich auch nochmal auf ca. 60°C. Dies ist nötig, damit die Haftung des Bauteils auf der Platte erhöht wird und damit sich das Bauteil beim Abkühlen weniger stark schrumpft. Der Drucker hat zwei Düsen, aus einer tritt das normale Druckmaterial aus, die andere druckt ein spezielles, wasserlösliches Material. Dieses wasserlösliche Material wird benötigt, wenn Bauteile gedruckt werden, die während des Druckens gestützt werden müssen. In unserem Drucker können so bis zu 300 mm hohe Bauteile entstehen. Die einzelnen Schichten haben Dicken von ca. 0,1 bis 0,2 mm – je nach gewünschter Genauigkeit. Dieser 3D-Drucker eignet sich nicht für die Massenproduktion, sondern für Prototypen und höchst spezifische Bauteile. Für das DRZ ist der Einsatz des Druckers zum Erstellen von kleinen Bauteilen, wie z.B. Halter für Sensoren an den Robotern, gedacht. Auch für individuelle Ersatzteile eignen sich solche Drucker sehr gut.
12.01.2020 | Die Ausstattung des Living Labs schreitet weiter voran. Teil der Ausstattung sind nun auch sogenannte ‚Absorber-Wände‘.
Diese großen Wände (6,5 m) werden genutzt, um das Verhalten von Robotern in Funklöchern zu erforschen. Um dieses Funkloch zu simulieren, werden zwei oder mehr Module zu einem ‚Tunnel‘ zusammengestellt. So werden sämtliche Funkwellen abgewehrt.
18.12.2020 | Das Living Lab ist einzigartig in Europa. Es besteht aus einer vielseitig einsetzbaren Halle mit 1300m² sowie einem Außengelände mit 
3500m². In einem virtuellen Rundgang zeigt Robert Grafe (der Geschäftsführer des DRZ) die aktuelle Ausstattung und Aufteilung des Living Labs. Der Hallenrundgang wurde in Zusammenarbeit mit der TU Dortmund realisiert.
14.12.2020 | Das Living Lab verfügt über einen großen Deckenkran, welcher 12,5 Tonnen bewegen kann, sowie über mehrere kleine Kräne an den Hallenwänden, die jeweils eine Tonne heben können. Damit diese fachgerecht bedient werden, hat heute eine entsprechende Schulung stattgefunden. In dieser Schulung wurden zu beachtende Sicherheitsaspekte ebenso vermittelt, wie auch die praktische Anwendung.
03.12.2020| Das Motion Capture System, welches aus 40 Spezialkameras besteht, ist für das menschliche Auge nicht sonderlich offensichtlich zu erkennen. Aus der Sicht der Roboter ist dies jedoch anders. In dem Video ist zu erkennen, wie der Roboter das Motion Capture System im Living Lab sieht. Die lila-hervortretenden ‚Flecken‘ an der Hallendecke sind die Kameras die der Roboter, in diesem Falle der D2, entdeckt hat.
19.11.2020 | Durch den Einsatz von Drohnen wurde ein 3D-Modell des Living Lab erstellt. Hierzu werden verschiedene ‘Lagen’ übereinander gelegt, um von der Punktewolke zum ‘fertigen’ Modell zu gelangen. Dies ist notwendig, da Roboter beziehungsweise Drohnen anders ‘sehen’ als menschliche Augen.
12.11.2020 | Der Aufbau der Arena im Schnelldurchlauf. Das was im Video in unter einer Minute gezeigt wird, hat in Wirklichkeit 4 Tage gedauert. Jetzt ist die Arena mit ihren unterschiedlichen Strecken voll einsatzfähig.
03.11.2020 | Installation des Motion Capture Systems
Unser Motion Capture-System besteht aus 40 einzelnen Spezialkameras und einem leistungsstarken Rechner. Die Kameras sind alle untereinander vernetzt und liefern ihre Informationen zum Rechner. Das System trackt die Roboter (UAV’s und UGV’s), um deren genaue Position in der Halle zu ermitteln. Diese Information erhält der Anwender direkt aus der Software. Zusätzlich wird es zur Orientierung der Roboter im Raum Schnittstellen geben, die die ermittelten Positionen in Echtzeit an die Roboter überträgt. Das System wird in dieser Rolle eine Art virtuelles GPS-System darstellen. Zudem können Tests (z.B. Geschwindigkeitsmessungen) präzise durchgeführt werden.
29.10.2020 | Die einzelnen Challenge-Strecken sind fast fertig. Hier müssen die Roboter ihr Können unter Beweis stellen. Ob auf Sand, Kies, Holperstrecken oder Steigungen, die Roboter müssen für Alles gewappnet sein.
28.10.2020 | Leider wurde der RoboCup coronabedingt verschoben. Die Arena nimmt aber dennoch weiter Form an, um die Möglichkeiten unseres Living Labs zu zeigen.
27.10.2020 | Die Arena wurde geliefert und wird nun zusammengebaut. Als Teil des Living Labs simuliert sie verschiedene Bedingungen mit denen die Roboter im Einsatz konfrontiert werden könnten.
26.10.2020 | Die DRZ-Challenge ist ein Teil des RoboCup Rescue German Open 2020 Wettbewerbs. Sie ist eine anwenderorientierte Challenge, die einen realistischen Unfall in einem chemischen Labor simuliert, bei dem Einsatzkräfte einem hohen Risiko ausgesetzt wären.
22.10.2020 | Die DRZ-Challenge nimmt Form an und bildet einen Teil der Arena. Genaueres zur DRZ-Challenge verraten wir in einem der nächsen Logbuch-Einträge.
09.10.2020 | Die Halle wird auf ihren Einsatz als Living Lab vorbereitet. Noch sind die 1.300 m2 komplett leer!