Rettungsrobotik im Einsatz mit der Feuerwehr Dortmund

Gestern fand der 16. Wissenschaftstag in Dortmund statt (wir berichteten im Vorfeld). Angemeldete Besucher konnten in der DASA live dabei sein und den DRZ-Rettungsroboter „D2“ in Aktion erleben – eingebunden in das Rettungsszenario der Feuerwehr Dortmund bei einem simulierten ABC-Unglück.

An erster Stelle bei einem Rettungseinsatz steht natürlich die Rettung von Menschenleben. Dazu zeigte die Feuerwehr Dortmund ihr Können und rettete den verletzten Fahrer des verunglückten Tanklastzuges. Danach hatte der Rettungsroboter seinen Auftritt. Er erkundete das gesamte Areal und identifizierte die Leckage. Die Abdichtung der austretenden, giftigen Flüssigkeit – mit Hilfe eines Keils am Manipulator – war ebenso Aufgabe des Roboters wie das Suchen nach weiteren austretenden, giftigen Stoffen. Dieses Szenario zeigt das gekonnte Zusammenspiel zwischen Feuerwehr Einsatzkräften und Rettungsrobotik. Die Entlastung der Einsatzkräfte in gefährlichen Situationen ist Ziel und Aufgabe der Rettungsroboter.

Im Anschluss an die Demonstration stand der Roboter und sein Team sowie die Einsatzkräfte der Feuerwehr allen Teilnehmern für Fragen zur Verfügung.

Das Ziel des Kompetenzzentrums für Rettungsrobotik ist es, die technischen Möglichkeiten in der Rettungsrobotik aufzuzeigen und praxisnahe Lösungen zu gestalten.

Nach getaner Arbeit darf sich unser Roboter allerdings nur kurz ausruhen. Der nächste Einsatz steht schon auf dem Plan!

An diesem Tag begleitet hat uns übrigens ein Reporter vom STERN, der einen Bericht zu Robotertechniken in der Gefahrenabwehr schreibt. Wir sind schon sehr gespannt auf den Artikel und stellen fest, das Thema Rettungsrobotik findet Anklang!

Bildquelle: DRZ e.V.