Das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum ist eine vom Luftfahrt-Bundesamt benannte Prüfstelle für den Erwerb sowie die Verlängerung des Fernpiloten-Zeugnisses A2 für den Betrieb unbemannter Luftfahrtsysteme (UAS) in der offenen Kategorie (Unterkategorie A2) und wird unter der Registrierungsnummer beim Luftfahrt-Bundesamt unter DE.PStF.039 geführt.
Unser Schulungsangebot richtet sich gleichermaßen an Einsatzkräfte aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Industrie und Gewerbe. Ob in der Inspektion, Bauüberwachung, im Perimeterschutz, in der Foto- und Videoproduktion oder bei der Kartierung und Geodatenerhebung – Drohnensysteme gewinnen in vielen zivilen Anwendungsfeldern zunehmend an Bedeutung.
Im DRZ vermitteln wir das nötige Fachwissen und die praktischen Fähigkeiten, um Drohnen sicher, rechtskonform und effizient einzusetzen. Damit schaffen wir eine wertvolle Schnittstelle zwischen moderner Technologie, betrieblicher Praxis und professioneller Qualifizierung.
Unsere Ausbilderinnen und Prüferinnen sind aktive UAS-Pilot*innen mit langjähriger Flugerfahrung und fundiertem Fachwissen aus Forschung, Feuerwehr, Rettungsdienst und der Robotischen Taskforce des DRZ.
Die Prüfungen bieten wir als benannte Prüfstelle für Fernpiloten (PStF) DE.PStF.039 in Präsenzform an. Aktuelle Termine sowie die Online-Anmeldung finden Sie direkt auf unserer Website.
Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorbereitung auf Ihre Theorie-Prüfung mit diversen Schulungspaketen und mit einzigartigen Möglichkeiten für Ihr Flugtraining. Als Kompetenzzentrum für Rettungsrobotik fokussiert sich unser Schulungsangebot auf Einsatzkräfte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Organisationen des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes, der Bundeswehr und Regieeinheiten der Katastrophenschutzbehörden.
Unsere Ausbildungsprogramme für Notfallhelfer und Katastrophenschützer orientieren sich an den “Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz” (EGRED 2) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Das Ausbildungsspektrum reicht dabei von Grundlagenschulungen zur Vorbereitung der EU-Lizenz-Prüfung über Praxisflugtraining mit fachspezifischen Aufgabenstellungen (Indoor und Outdoor) über maßgeschneiderte Programme mit Modulen zur Einsatztaktik, Testmöglichkeiten eigener Standardeinsatzregeln bis hin zu Ausbildungsthemen für fortgeschrittene Anwender, wie zum Beispiel die Erfassung, Übermittlung und Auswertung von Lagebilddaten.
Für Gruppen (6 – 12 Teilnehmer) bieten wir exklusive Ausbildungen und Prüfungstermine auf Anfrage an. Für weitere Infos oder ein Angebot schreiben Sie uns bitte an: trainingszentrum(at)rettungsrobotik.de
Hier geht es zum aktuellen Trainingskatalog.
Das A2 Fernpiloten-Zeugnis wird für alle aktuellen (nicht CE-zertifizierten) Drohnen benötigt, sowohl für den privaten als auch den gewerblichen Gebrauch, sofern die Drohne eine Abflugmasse von über 500 g aufweist und in einer Entfernung von weniger als 150 m zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten eingesetzt werden soll. Um das A2 Fernpiloten-Zeugnis zu erwerben, ist der A1/A3 Kompetenznachweis erforderlich.
Voraussetzung für die Beantragung des „großen Drohnenführerscheins“ ist der zuvor beschriebene EU-Kompetenznachweis. Ergänzend ist ein praktisches Selbststudium unter den Bedingungen der Unterkategorie A3 nachzuweisen. Das Luftfahrtbundesamt bietet hierzu eine Checkliste mit den Mindestanforderungen zu den Trainingsinhalten und Flugmanövern zum Download an.
Neueinsteiger und Piloten mit wenig Flugerfahrung sollten in Bezug auf das notwendige praktische Selbststudium bedenken, dass an dieser Stelle eine rechtsverbindliche Erklärung abzugeben ist. Wir empfehlen, das Selbststudium unter Anleitung erfahrener Piloten in sicherer Umgebung zu absolvieren. Im DRZ-Trainingszentrum bieten wir Ihnen praktisches Training auf Wunsch auch mit der Vorbereitung auf die theoretische Prüfung. Anschließend legen Sie ganz entspannt Ihre Prüfung ab.
Nach Erfüllung der zuvor beschriebenen Voraussetzungen ist bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt benannten Prüfstelle eine weitere, auf der Onlineprüfung aufbauende Theorieprüfung abzulegen.
Die 45-minütige Prüfung besteht aus 30 Multiple-Choice-Fragen aus den 3 Fachgebieten
Nach erfolgreichem Abschluss dieser Prüfung kann das EU-Fernpiloten-Zeugnis beim Luftfahrt-Bundesamt beantragt werden. Wir kümmern uns um die Formalitäten und melden Sie dort als bestandenen Bewerber.
Für die Zulassung zur Prüfung sind vom Bewerber am Prüfungstag mitzuführen und werden vor Ort vor Prüfungsbeginn vom Prüfungsleiter oder dem Prüfer geprüft: